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   Nürnberg Nachhaltig - 
                            Nürnberg hat Zukunft 

    

 

 

 

   

Nachhaltiges Nürnberg -
Eine Stadt auf dem Weg in ein zukunftsfähiges Gemeinwesen

Das Engagement der Stadt Nürnberg im Bereich Nachhaltigkeit begann mit der Umsetzung der lokalen Agenda 21 im Jahr 1997.
Gruppen und Initiativen innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung engagieren sich seitdem mit zahlreichen Projekten in unterschiedlicher und vielfältiger Form.

Darüber hinaus bestehen beispielhafte Aktivitäten der Stadt Nürnberg im Rahmen nachhaltiger Entwicklung.

    Das Bündnis für Familie,
    der Förderpreis der Stadt Nürnberg für nachhaltiges Wirtschaften in Unternehmen,
    das Projekt PAUK&RIDE als Kooperationsprojekt des  Umweltpädagogischen Zentrums im PI mit dem Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN),
    KeiM (Keep Energie in Mind)
als Kooperationsprogramm des Bau- und Schulreferats zur Energieeinsparung an Nürnberger Schulen,
    die Aktion "Aus 1 mach 3",
    die Arbeitsgruppe bug (Bau, Umwelt und Gesundheit),
    das faire Kaffee- und Teeangebot bei städtischen Bewirtungen oder
    die Baumpatenschaften

sollen hier beispielhaft genannt werden.

Bedingt durch verschiedene Umstände trat die zentrale Beobachtung und Koordinierung des Nachhaltigkeitsbereiches in der Stadtverwaltung in den Hintergrund, wenngleich einige Einzelaktivitäten mit großem Engagement weiter geführt wurden.

Mit Übernahme des Themas Nachhaltigkeit in den Geschäftsbereich BMU wurde eine neue Initiative innerhalb der Stadtverwaltung angestoßen, um zu zeigen, wie die Stadt Nürnberg zu einer nachhaltigen Entwicklung beiträgt und welche Ziele sie sich dabei für die Zukunft setzt. Schnell und fundiert wurde an einer Bestandsaufnahme gearbeitet, die zu einer ersten Diskussion im Zeichen des Neubelebens im Stadtrat führte.

Am 22.09.2004 beschloss der Stadtrat erstens die Resolution "Mehr sein - Verpflichtung der Stadt Nürnberg im Bereich Nachhaltigkeit" (pdf-Datei) und zweitens, die Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit zu reorganisieren. Dem Stadtrat ist unter Federführung von BMU zweijährlich ein Bericht zur Nachhaltigkeit in der Stadt Nürnberg vorzulegen.

Nach einer verwaltungsinternen Abfrage konstituierte sich die Arbeitgruppe Nachhaltigkeit mit je einem Vertreter aus den acht Referaten sowie dem Büro der Frauenbeauftragten und des Gesamtpersonalrates mit dem Ziel, Indikatoren zu erstellen, um nachhaltiges Handeln in der Stadt als Einheit von ökonomischen, ökologischen und sozialen Faktoren zu dokumentieren und als Grundlage für künftiges Planen und Handeln nutzen zu können.

In der Folge erarbeitete die Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit einen Indikatorenkatalog (pdf-Datei), der am 20.07.2005 vom Stadtrat beschlossen wurde.

Gleichzeitig wurde die Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit mit der weiteren Umsetzung des beschlossenen Indikatorenkatalogs und mit der Vorlage eines ersten, auf der Grundlage des Indikatorenkatalogs zu erstellenden Berichts in Jahresfrist beauftragt. Hierzu wurde eine weitere Abfrage der Daten gestartet, die Auswertung der eingegangenen Rückmeldungen läuft derzeit.

Der Nürnberger Indikatorenkatalog Nachhaltigkeit umfasst 15 Hauptindikatoren mit zugeordneten Subindikatoren, die zentrale Bereiche des freiwilligen Verwaltungshandelns erfassen und in Beziehung zu gesamtstädtischen Entwicklungsdaten setzen.

Die Hauptindikatoren reichen von

Familien-freundliche Stadt,
Immissionen, Wasser- und Energieverbrauch,
Flächennutzung,
Bauen und Wohnen sowie
Mobilität über
Finanzgerechtigkeit,
Umsetzung nachhaltiger Grundsätze im Management,
Geschlechtergerechtigkeit,
Bürgersicherheit und
zukunftsfähige Wirtschaft bis zu
Biotopvernetzung,
Integration von Menschen mit Migrationshintergrund,
Bürgersicherheit und Internationales Engagement.

Darüber hinaus wurden von den Referaten aus der laufenden Arbeit acht vernetzte Leitprojekte ausgewiesen, welche die Felder Familienförderung und Integration, Kinderkultur, Flächenentwicklung, Energiesparen, Finanzen, Personalentwicklung, Wirtschaftsentwicklung, Wohnen und Familien sowie Biolebensmittel abdecken.

Dies soll die Erfolgsmessung der städtischen Aktivitäten erleichtern und als Leitlinie für politische Entscheidungen des Stadtrates, als Arbeitsgrundlage für die Stadtverwaltung und als Beispiel für die Bürgerschaft dienen.

Die Nachhaltigkeitsziele der Stadt Nürnberg sind vor allem wie folgt definiert:

Verbesserung bzw. Bewahrung der Lebensqualität
Chancengleichheit in den Bereichen Arbeit, Wohnen, Bildung, Sozialwesen und Gesundheit
Förderung der kulturellen Identität und Entfaltung im Rahmen geltender Gesetze unter den Aspekten von Demokratie und Toleranz
gewaltfreies Miteinander auf der Grundlage einer zukunftsfähigen Wirtschaft
Generationengerechtigkeit

Angestrebt ist, dass sich die Ziele der Stadt Nürnberg zur Nachhaltigkeit im täglichen Verwaltungshandeln finden sowie Stadtrats- und Ausschussvorlagen künftig auf Konflikte mit den Nachhaltigkeitszielen hin geprüft werden.

Im Sommer - Herbst 2008 wird nach Auswertung der eingegangenen Daten dem Stadtrat der erste Nachhaltigkeitsbereicht vorgelegt. Dieser bestimmt dann, in welchen Bereichen erste Maßnahmen bzw. Aktivitäten erfolgen sollen.

Kontakt:

Dr. Susanne Schimmack
Sachbearbeiterin Nachhaltigkeit
Telefon 0911-231-5942